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29. Juni 2017  
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Das Kreuz von Bannockburn
Limitierte Auflage! Original wurde auf dem Schlachtfeld am Bannock Burn in Schottland um 1314 gefunden.
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Faksimile-Edition: weltweit 700 Exemplare.
Gebetbuch Jakobs IV. von Schottland
(Österreichische Nationalbibliothek, Wien)
Ein wahres Meisterwerk der flämischen Buchmalerei.
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€ 2.600,00 
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Österreichische Nationalbibliothek, Wien. 494 Seiten im Originalformat von 200 x 145 mm. Einband: roter Samt. Kommentar: Margareta Friesen.
Produkt-Nr.: SK_120; Verlag/Hersteller: Adeva
Ein königliches Hochzeitsgeschenk

Das mittelalterliche Stundenbuch war ein sehr persönliches Buch. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist das Gebetbuch Jakobs IV. und seiner Gemahlin Margaret Tudor. Die Hochzeit des Königs der Schotten mit der Tochter des englischen Herrschers Heinrichs VII., die mit großen politischen Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden zwischen den beiden Ländern verknüpft war, wurde 1503 in Holyrood gefeiert. Unser Stundenbuch dürfte das Hochzeitsgeschenk des Bräutigams an die Braut gewesen sein. Wer auch immer den Auftrag zu diesem Werk gegeben haben mag, er hat die Anfertigung seines Geschenkes einem der führenden Buchmalerateliers jener Zeit übertragen.

65 Miniaturen von Meistern der Gent-Brügger Schule

Die Ausstattung wurde von Künstlern der Gent-Brügger Schule vorgenommen, die zu den bedeutendsten Vertretern der flämischen Buchkunst gehörten – Gerald Horenbout, Hofmaler der Generalstatthalterin der Niederlande, Margarete von Österreich, und der "Maximilians-Meister". Ihr Stil ist durch eine Perfektion in der Darstellung und eine überaus phantasievolle und reiche Ausgestaltung der Randleisten gekennzeichnet.

Bereits das Kalendarium zeigt durch zwölf sensationelle halbseitengroße Landschaftsbilder atmosphärische Fernwirkung. Die Monatstage sind auf jeweils zwei gegenüberliegende Seiten aufgeteilt. Schrift und Bild werden durch gotische Maßwerkarchitektur gerahmt und gleichzeitig auch kompositorisch zusammengefaßt. Den direkten Bezug zu den ersten Besitzern stellen die Stifterbilder dar, die König Jakob und seine Gemahlin zeigen.

Die einzelnen Kapitel des Gebetbuchs werden von 65 ganzseitigen Miniaturen eingeleitet und begleitet, die in ihrem Detailreichtum einzigartig sind. Miniaturen- und Textseiten sind von Bordüren gerahmt, deren Blüten, Ranken und kleine Lebewesen einen erstaunlichen Naturalismus zeigen.

Für die einzigartige Stellung des Gebetbuchs Jakobs IV. ist neben der geschichtlichen Bedeutung vor allem sein hoher kunsthistorischer Wert ausschlaggebend. Als eine der bedeutendsten Arbeiten entstand es in einer jener Werkstätten der Gent-Brügger Schule, in denen die flämische Buchmalerei ihre letzte Hochblüte erlebte.

Die Faksimile-Ausgabe

Alle 494 Seiten der Handschrift im Format von 20 x 14,5 cm werden mit den 65 Miniaturen originalgetreu wiedergegeben. Alle Seiten sind mit Bordürenrahmen mit Trompe-l’œil-Malerei versehen. Der Kommentarband erläutert ausführlich alle Miniaturen und führt den Leser fundiert in das historische und kunsthistorische Umfeld König Jakobs IV. ein.
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